CEPHALGIE
Teil 2 - Fortsetzung von der Seite www.stirnkopfschmerz.de/cephalgie

Prophylaktische (= vorbeugende) Behand lung bei Mig ränekopfschmerz:
Nicht immer sind die Patienten bereit, auch im schmerzfreien Intervall konsequent Medikamente einzunehmen, so daß oftmals eine ausführliche Aufklärung erforderlich ist. Eine Mig ränekopfschmerz -Vor beugung sollte nur dann erfolgen, wenn die Migräneat tacken mindestens zwei mal pro Monat auftreten. Nach Göbel und Soyka (1994) ist die Indikation auch gegeben, wenn im bisherigen Verlauf mindestens zweimal ein Status mig raenosus, eine prolongierte (= verlängerte) Aura oder einmalig ein mig ränöser Infa rkt (= Gewebszerstörung in bestimmten Hirnbereichen infolge von Sauerstoffmangel) aufgetreten sind.
Als Mittel der ersten Wahl gelten Beta-Rezeptorenblocker (= eigentlich Blutdruckmittel, die aber auch gegen Migräne wirken). Allerdings haben nicht alle Substanzen aus dieser Gruppe eine vorbeugende Wirkung auf die Migräne. Relativ sicher wirken Propanolol und Metoprolol (Diener 1989); beide Substanzen werden langsam einschleichend dosiert. Die tägliche Höchstdosierung für Metoprolol (z.B. Beloc®) beträgt 200mg, für Propanolol (z.B. Dociton®) 240mg. Bei Ausbildung nicht tolerierbarer orthostatischer (= den Kreislauf betreffende) Störungen oder einer Bradykardie (= zu langsamer Puls) muß die Behand lung abgebrochen werden (ausschleichend). In der Einschleichphase müssen daher regelmäßige Puls- und Blutdruckkontrollen durchgeführt werden. Die Wirkungsweise der Beta-Blocker in Bezug auf den Mig ränekopfschmerz ist noch nicht sicher bekannt.
Zur Intervalltherapie bei Mig ränekopfschmerz eignen sich auch Kalzium-Antagonisten (= ein Mittel das der Wirkung von Kalzium entgegenwirkt). Flunarizin (Sibelium®) sollte aufgrund einer Bewertung durch das Bundesgesundheitsamt nur bei Patienten eingesetzt werden, die unter häufigen und schweren Mig räne-Kop fschmerz -An fällen leiden und bei denen eine Behand lung mit Beta-Blockern kontraindiziert (= gegenangezeigt) ist bzw. keine ausreichende Wirkung gezeigt hat. Nach einer Studie hat sich Cyclandelat (Natil®) zur Prop hylaxe nicht bewährt.
Eine weitere Prophylaxemöglichkeit (3. Wahl) bei Mig ränekopfschmerz besteht in der Verabreichung von Serotonin-Antagonisten (= Mittel, die dem Gewebshormon Serotonin entgegenwirken). Pizotifen (Sandomigran®) hat einen hemmenden Effekt auf die Serotonin-Freisetzung im Anfangsstadium der Migräne. Lisurid (Cuvalit®), ein Ergota min -Derivat, ist ein Serotonin -Partialantagonist. Die Tagesdosis beträgt 0,075 mg. Im Gegensatz zu anderen Autoren (Soyka 1989) wird diese Substanz bei uns kaum verwendet, da bisherige Therapieversuche nicht überzeugt haben.
Zur Prop hylaxe der Cephalgie bei der sog. menstruellen (= regelbedingten) Migräne soll Sulpirid (Dogmatil®) hilfreich sein (Thoden 1986). Göbel und Soyka (1994) empfehlen eine "Kurzzeitprophylaxe" mit 250-500 mg Naproxen, vier Tage vor der erwarteten Regel bis drei Tage danach.
Das Derivat der Lysergsäure, Dihydroergotamin (Hydergin®) ist zur Vor beugung des Mig ränekopfschmerzes umstritten. So wird es z.B. in anglo-amerikanischen Ländern dafür nicht verwendet.
Zur Mig räne-Vor beugung soll auch das Antiepileptikum (= Mittel gegen die Fallsucht) Gabapentin (Neurontin®) eingesetzt werden können. 

Wenn die An fälle gehäuft (z.B. mehrmals pro Woche) auftreten und andere vorbeugende Medikamente (z.B. Beta-Blocker) nicht greifen, ist nach unserer Erfahrung bei dieser Cephalgie auch die therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) lohnend, besonders wenn sie über 2-3 Wochen unter stationären Bedingungen 2x täglich konsequent durchgeführt wird (Leser et Hefermann, 1990). Dabei betäuben wir, wie zur Akutbehandlung schon beschrieben, die das Kranium (= den knöchernen Schädel) versorgenden Ner ven an ihren Austrittspunkten. Ergänzt wird die Behand lung durch tiefe Infiltration der oft verspannten, an die Halswir belsäule angrenzenden Mus kulatur. 
Die Wirkungsweise dieser Behand lung ist beim Mig ränekopfschmerz nicht geklärt, vermutlich kommt es zu einer tiefgreifenden neurovegetativen Umstimmung. 
Diese Wirkungsvorstellung ähnelt sehr dem neuraltherapeutischen Konzept, allerdings mit dem Unterschied, daß statt Procain das langwirkende örtliche Betäubungsmittel Bupivacain verwendet wird.

Ergänzende Methoden zur Mig ränekopfschmerz-Behand lung:
Meist werden die folgenden Methoden ergänzend eingesetzt, d.h. als Monotherapie (= alleinige Behan dlung) ist die Wirkung in der Mig räne -Behand lung in der Regel nicht ausreichend.
Eine der klassischen Indikationen für die Akupunktur ist die Cephalgie. Zur Behand lung des Mig ränekopfschmerzes dominieren Nadelpunkte auf dem Gallenblasen-Meridian, so z.B. die Punkte 3, 17, 40 und 43, zusätzlich das Lenkergefäß 25 in der Mitte der Nasenwurzel (Kossmann et al. 1986). Es sei darauf hingewiesen, daß auch für die Behand lung des Mig ränekopfschmerzes mit Akupunktur (noch) keine wissenschaftlich exakten Ergebnisnachweise vorliegen.
Die transkutane Nervenstimulation mittels Niederfrequenzgenerator über Klebeelektroden (TENS) kann beim Mig ränekopfschmerz, wenn sie bei den ersten Anzeichen einer At tacke durchgeführt wird, durchaus eine Linderung der Beschwerden herbeiführen, manchmal sogar den Ausbruch einer At tacke verhindern.
Bei vielen Mig räne-Patienten fällt auf, daß auch im schmerzfreien Intervall die an die Halswir belsäule angrenzende Mus kulatur, teilweise auch die Schultermuskulatur verspannt ist. In diesen Fällen hat sich die Verordnung von physikalischen Therapiemaßnahmen (z.B. Fango,Kältebehandlung) und Krankengymnastik als ergänzende Behand lung bewährt. Manchmal kann bei Mig räne auch durch eine manuelle Lymphdrainage im Kop f-/Halsbereich eine deutliche Linderung erzielt werden. 
Zu erwähnen wäre bei Mig räne auch die Hydrotherapie in Form von Wechselbädern der Extremitäten (= Arme, Beine) und/ oder Kneippschen Güssen. Wahrscheinlich beruht der oft zu beobachtende positive Effekt auf einer neurovegetativen Umstimmung im Sinne eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes.
Bewährt hat sich bei Mig räne auch Biofeedback (= Registrierung und Rückmeldung bioelektrischer Signale). Auch psychologischen Interventionen können einen Mig ränekopfschmerz lindern: hauptsächlich Entspannungstechniken, Streß - und Schmerzbewältigungstraining.

1.2 Clus terkopfschmerz:
Synonyme (= weitere Bezeichnungen) für diese eigenständige, vom Mig ränekopfschmerz und der Trigeminusneuralgie abzugrenzende Cephalgie sind: Erythroprosopalg ie, B ing-Hor ton- Cephalgie, zil iare Neuralgie und N. pe trosus- Neuralgie.
Die Krankheitsursache ist unbekannt.
Hauptsymptom (= vorherrschendes Krankheitszeichen) beim Clusterkopfschmerz ist der streng einseitig, in aller Regel periorbital (= um das Auge herum) oder frontotemporal (= Stir n-/Schläfenbereich betreffend) in At tacken und vorwiegend nachts auftretende Kopfschmerz von unerträglicher Intensität und einer durchschnittlichen Dauer bis zu wenigen Stunden. Überwiegend wird der Cephalgiecharakter mit bohrend oder brennend angegeben. Typischerweise, jedoch nicht zwingend, kommt es zu Tränenfluß und Rötung des schmerzseitigen Auges, evtl. begleitet von Engstellung der Pupille und Verengung der Lidspalte (partielles Horner-Synd rom) sowie Nasenträufeln als Begleiterscheinungen. 
Manchmal treten bei Clusterkopfschmerzen auch Übelkeit und Brechreiz auf, was zu Verwechslungen mit dem Migränekopfschmerz führen kann. 
Im Gegensatz zu Migränepatienten sind Patienten mit Clus terkopfschmerz eher unruhig und laufen während der At tacke umher; ihr Ruhebedürfnis ist weniger ausgeprägt als bei Migränikern.
Der einschießende Schmerzcharakter und die extreme Schmerzintensität können zur Verwechslung mit der Trigeminus-Neuralgie Anlaß geben. Schmerzauslösende Mechanismen können vorhanden sein, so z.B. Flimmer- und Flackerlicht, Aufenthalt in großen Höhen, Histamin und Nitroglyzerin, öfters aber auch Alkohol (Soyka 1989). Nitroglyzerin (in Form von Nitratpflaster) verwenden wir deshalb regelmäßig als Provokationstest, um die Stabilität eines Behandlungserfolges einschätzen zu können.

Behand lung bei Clus terkopfschmerz:
Ein statistischer Erfolgsvergleich unterschiedlicher Therapiemaßnahmen wird durch die Tatsache erschwert, daß der Cluster-Kopfschmerz meist schubartig verläuft, d.h. monatelange, in Ausnahmefällen sogar jahrelange schmerzfreie Intervalle kennzeichnen diese Cephalgie -Form. Wie bei den anderen primären (= nicht auf eine andere Krankheit zurückzuführenden) Cephalgie-Formen ist es auch beim Cluster-Kopfschmerz oftmals erforderlich, die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten nacheinander auszutesten, um die optimale herauszufinden.

Behand lung der akuten Clus terkopfschmerz -At tacke:
Wegen der häufig kurzzeitigen Attackendauer kommen meist nur solche Methoden zur Anwendung, die innerhalb weniger Minuten wirken können. Orale (= Tabletten, Tropfen) und rektale (= Zäpfchen) Verabreichung von z.B. Ergota min ist daher nur bei längerer Anfallsdauer sinnvoll. Die Einatmung von reinem Sauerstoff über Maske ist eine bewährte Methode zur Kupierung des Anfalls. Die Verabreichung über eine Nasensonde ist meist nicht ausreichend. Diese Methode hat den Vorteil, daß entsprechende Geräte zum häuslichen Gebrauch auf Kosten der Krankenkassen verordnet werden können.
Im Gegensatz zur akuten Migräneat tacke spricht der akute Clus terkopfschmerz in der Regel auf die therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) an. Bewährt hat sich die Betäubung der schmerzseitigen Ner ven supraorbitalis (ca. 1 ml), supratrochlearis (ca. 0,5ml), jeweils am zugehörigen Austrittspunkt, und die großzügige flächenhafte Infiltration des dominanten Schmerzareals im Stirn- / Schläfenbereich. Bei Schmerzausstrahlungen in den Oberkiefer muß der Infraorbitalis-Nerv ebenfalls blockiert werden (1-2ml). Das Lokalanästhetikum (= örtliches Betäubungsmittel) der ersten Wahl ist bei uns das langwirkende Bupivacain 0,5% (z.B. Carbostesin®). In hartnäckigen Fällen führen wir diese Behand lung mit gutem Erfolg konsequent 2 bis 3 mal täglich durch, auch an Wochenenden, was jedoch nur unter stationären Bedingungen durchführbar ist. Auch wiederholte Betäubungen des Gangl ion stel latum (= eine vegetative Schaltstelle im seitlichen Halsbereich) mit einem lang wirkenden örtlichen Betäubungsmittel können beim Clus terkopfschmerz sehr hilfreich sein. 
Empfohlen wird auch eine nasale Instillation (= in die Nas e eingebracht) von 1 ml 4%iges Lidocain (Xylocain®) (= ein mittellang wirkendes örtliches Betäubungsmittel) bei 45 Grad rekliniertem und 30-40 Grad zur betroffenen Seite rotiertem Kop f (Pfaffenrath 1988).
Wirksam ist beim Clus ter auch Ergota min. Nachteilig ist, daß sich bei häufigem Gebrauch ergotaminbedingte Dauerkopfschmerzen ausbilden können. Wegen des schnellen Wirkungseintrittes kann auch Dihydroergotamin (Hydergin®) i.m. (i.v.) gegeben werden (1-2mg), evtl. kombiniert mit 1g Metamizol (z.B. Novalgin®). 
Das Migränetherapeutikum Sumatriptan (Imigran®, bzw. auch andere Triptane) ist auch beim Clus terkopfschmerz sehr wirksam, insbesondere unter die Haut gespritzt (6 mg)(auch mit Autoinjektor vom Patienten selbst injizierbar), ansonsten 100mg oral (= durch den Mun d). Bei Wiederauftreten von Schmerzen maximal zwei Verabreichungen in 24 Std. Häufiger wurde über ernstzunehmende Nebenwirkungen berichtet, auch in den Medien. Bei Beachtung der Anwendungsbeschränkungen kann das Verhältnis von Wirksamkeit und Verträglichkeit jedoch als günstig angesehen werden (Tfelt-Hansen 1993). 
Wegen des relativ hohen Preises dürfte Sumatriptan (und andere Triptane) allerdings erst dann zum Einsatz kommen, wenn andere Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen.

Prop hylaxe (= Vor beugung) bei Clus terkopfschmerz:
Als Mittel der Wahl gilt der Calcium-Antagonist Verapamil (z.B. Isoptin®). Dosierung: bis zu 3-4x 80 mg pro Tag, in der ersten Woche einschleichend. Der Wirkungsmechanismus von Verapamil bei Clus terkopfschmerz ist unbekannt. 
Neue Dosierung
: In hartnäckigen Fällen wird Verapamil bei Clusterkopfschmerzen mit gutem Erfolg sehr viel höher dosiert: bis 500 mg/Tag (und mehr), initial
(= zu Anfang) unter ständiger Blutdruck- und Pulskontrolle.
Als Mittel der 2. Wahl kann beim Clus terkopfschmerz Lithium empfohlen werden (z.B. Hypnorex®, Quilonum®). Lithium soll bereits unterhalb des empfohlenen Serumspiegels bei dieser Cephalgie wirksam sein.
In hartnäckigen Fällen und unter strenger Abschätzung des therapeutischen Risikos im Verhältnis zu einem möglichen Nutzen, kann eine Kortikoid-Behand lung versucht werden, z.B. mit Prednisolon®. Empfohlene Dosierung: 1-4. Tag 80mg, 5- 8 Tag 70mg, dann jeweils nach 4 Tagen die Dosierung um weitere 10mg reduzieren.
Der Serotonin-Antagonist Methysergid (Deseril ret.®) (= ein Mittel, das dem Gewebshormon Serotonin entgegenwirkt) kann auch zur Clus ter-Prop hylaxe verwendet werden.
Teilweise wird empfohlen, zur Clus ter-Prop hylaxe regelmäßig täglich Ergota min zu verabreichen. Wegen der Gewöhnungsgefahr und der hohen Wahrscheinlichkeit, damit den gefürchteten Ergota minkopfschmerz zu induzieren, muß davor dringend gewarnt werden.

Zur Prop hylaxe des Clus terkopfschmerzes hat sich bei uns auch die wiederholte therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) wie bei der Akutbehandlung sehr bewährt. Manchmal werden auch in der schmerzseitigen Hinterkop fregion Schmerzen angegeben; in diesem Fall blockieren (= betäuben) wir dann auch die Ner ven occipitales major und minor. Optimal ist diese Behand lung unter stationären Bedingungen, weil dann diese Behand lung konsequent 2x täglich, auch an Wochenenden, über einen Zeitraum von 2-3 Wochen durchgeführt werden kann. Unter dieser Schmerzbehandlung fallen in der Regel die Schmerzat tacken zunehmend milder aus, um im Idealfalle allmählich wegzubleiben.

Nichtmedikamentöse Maßnahmen beim Clus terkopfschmerz:
Anders als z.B. bei der Migräne spielen beim Clus terkopfschmerz psychische Faktoren eine eher untergeordnete Rolle, so daß diesbezüglich nur allgemeine Maßnahmen empfohlen werden können, so z.B. ein Schmerzbewältigungstraining.Transkutane Nervenstimulationen mittels Niederfrequenzgenerator über Klebeelektroden (TENS) haben nur selten einen positiven Effekt.

1.3 Zu erwähnen wäre noch das seltene SUNCT-Syndrom. Dabei kommt es zu 15 bis 120 Sekunden lang anhaltenden, einseitigen Sch merzattacken um das Auge herum, begleitet von konjunktivaler Injektion (= Sichtbarwerden feiner Blutgefäße im Auge als Folge von Blutfülle), Lakrimation (= Tränenfluß) und Nasenträufeln. Zusätzlich besteht ein gleichseitiges Gesichtschwitzen, das aber meist nur gering ausgeprägt ist.

1.4  Primäre Cephalgie, die weder dem Mig räne- noch dem Clus terkopfschmerz  zuzuordnen ist

Unter diesem Begriff fassen wir scheinbar eigenständige Cephalgie -Bilder wie Kop fschmerz vom Spannun gstyp, ver tebragener oder zerv ikogener (= von der Halswir belsäule ausgehender) Kop fschmerz, Anstrengungskop fschmerz, Okzipitalneuralgie (= Ner venschmerzen im Bereich des Hinterkopfes) oder Hemicrania continua (= anhaltender Halbsei tenkopfschmerz) zusammen. Allen Formen gemeinsam ist die sehr variablen Krankheitszeichen, so daß eine eindeutige Diagnosezuordnung in vielen, wenn nicht in den meisten Fällen, willkürlich ist. Oftmals ist nicht einmal eine sichere Abgrenzung gegen den Migräne - oder vasomotor ischen (= von Blutgefäßen ausgehenden) Kop fschmerz möglich.

Spannungskopfschmerz (oft auch als Kop fschmerz vom Spannun gstyp bezeichnet):
Der Kopfschmerz vom Spannungstyp ist von allen genannten Begriffen am wenigsten klar definiert. Der Begriff wird deshalb oftmals als Verlegenheitsdiagnose verwendet. 
Die Symptomatologie (= die verschiedenen Krankheitszeichen) wird in der Literatur nicht einheitlich angegeben. Nach Meyer (1989) ist die Lokalisation wechselnd, oft fronto/okzipital (= im Stir n/Hin terhaupt-Bereich auftretend), Soyka (1989) dagegen gibt als Schwerpunkt die Nacken - und Hinterkopf region an. Meist wird der Schmerzcharakter mit dumpf, bohrend und spannend bezeichnet. In der Regel liegen die Beschwerden beiderseits vor. Nach unseren Erfahrungen geben die betroffenen Patienten häufig an, der Kop fschmerz steige von der Hinterkop fregion auf und breite sich dann diffus bis zu beiden Augenhöhlen aus. 
In der Regel beginnt der Kop fschmerz vom Spannun gstyp schleichend morgens und steigern sich dann im Verlauf des Tages, meist den ganzen Tag anhaltend. Teilweise werden aber auch im Tagesverlauf unterschiedlich lange anfallsartige Schmerzverstärkungen angegeben, manchmal mit (milden) vegetativen Symptomen (z.B. Übelkeit) einhergehend, so daß auch das Vorliegen eines Mig ränekopfschmerzes in Frage kommt.
Bei der Untersuchung ist die Hinterkop fregion beiderseits oft druckschmerzhaft. Teilweise ist die Kalotte (= der knöcherne Schädel) klopfschmerzhaft. Sehr häufig finden sich im Halswir belsäulenbereich Muskelverspannungen, diese können auch bis zur Schultermuskulatur reichen. 
Fast alle Patienten mit einem Kop fschmerz vom Spannun gstyp geben an, daß Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit nachgelassen hätten. Eine Unterteilung in "episodischen (= von Zeit zu Zeit auftretenden) Kopfschmerz vom Spannun gstyp" und "chronischen Kop fschmerz vom Spannun gstyp" erscheint nicht sinnvoll, weil damit lediglich Verlaufsvarianten beschrieben werden, die sich selbst bei gleichen Patienten häufig abwechseln können. 
Eine Verspannung der perikranialen (= den Schädel umgebenden) Muskulatur, wie es dieser Kopfschmerzbegriff vermuten läßt, ist nicht zwingend. Psychische Überlagerung, vor allem in Form von depressiver Verstimmung und/oder psychovegetativer Labilität ist häufig. In der Regel dominiert die pflichtbewußte und leistungsorientierte Persönlichkeit.

Zur Differentialdiagnostik (= zum Herausfinden um welche Cephalgie es sich handelt) eignen sich Nervenblockaden (= Nervenbetäubungen). Während einer regelrechten Blockade der Ner ven supraorbitales, occipitales majores und minores sowie auriculotemporales (infiltrativ im Schläfenbereich) bleibt i.d.R. ein Kop fschmerz vom Spannun gstyp weg, nicht aber eine vasomotor ische (= von Blutgefäßen ausgehende) oder posttrauma tische (= nach Verle tzungen auftretende) Cephalgie, sofern diese auf meningeale (= hirnhautbedingte) Störungen zurückzuführen ist.

Ver tebragene Cephalgie (zervikogener Kopfschmerz):
Der Unterschied zum Kop fschmerz vom Spannun gstyp dürfte nur darin bestehen, daß mit dem Begriff "ver tebragen" (= wirbelsäulenbedingt) lediglich auf eine mögliche Ursache bzw. einen Zusammenhang hingewiesen wird. Die Schmerzausstrahlung verläuft vom Nac ken aufsteigend zur St irn hin, nicht selten tritt gleichzeitig ein Schu lter-Ar m-Sy drom auf.

Okzipitalisneuralgie:
Die primäre, idiopathische (= als eigenständige Erkrankung auftretende) Okzipitalneuralg ie ist selten. Es tritt ein einseitig einschießender Kop fschmerz im Versorgungsgebiet des N. occipitalis major auf (Hinterkop f bis Scheitelhöhe). 
Die Diagnose einer Okzipitalisneuralg ie wird durch eine probatorische (= zur Klärung der Diagnose durchgeführte) Ner venblockade mit z.B. 1-3 ml Mepivacain (z.B. Scandicain®1%) (= mittellang wirkendes örtliches Betäubungsmittel) gesichert. Wie bei der Trigeminusneuralg ie liegt häufiger eine atypische Form vor, gekennzeichnet durch einen meist einseitig auftretenden Kop fschmerz und längerfristige Schmerzepisoden bis hin zu Dauerschmerzen.

Hemicran ia cont inua (anhaltender Halbseitenkopfschmerz):
Diese Cephalgie soll stets einseitig und seitenkonstant als anhaltender Kop fschmerz auftreten. Differentialdiagnostisch (= um herauszufinden um welche Cephalgie es sich handelt) zu verwerten ist, daß diese Beschwerden nur auf Indometacin (z.B. Indomet ratiopharm®) ansprechen (Sjastaad 1984). Vermutlich handelt es sich hierbei ebenfalls um einen Kop fschmerz vom Spannun gstyp, allerdings halbseitig auftretend.

Raeder-Syndrom:
Diese Cephalgie ist im Versorgungsgebiet des Nervus ophthalmicus (= oberer Gesichtsnerv) lokalisiert. Die Symptomatik ist dem Clus terkopfschmerz ähnlich.

Neck-Tongue-Syndrom (Nacken-Zungen-Syndrom)
Diese Cephalgie tritt attackenartig einseitig hinterkopfbetont auf und ist von einer unangenehmen Hypäs thesie (= herabgesetzte Empfindlichkeit) der gleichseitigen Zungenhälfte begleitet. 
Die Ursache ist nicht eindeutig geklärt, es wird eine Subluxation (= unvollständige Ausrenkung) des Atlanto-Axial-Gelenkes (= zwischen Schädel und Wir belsäule gelegen) vermutet (Bogduk 1981).

Thera pie bei Cephalgie:
Die Schwierigkeit genereller Therapieempfehlungen liegt darin, daß eine Cephalgie in allen möglichen Variationen auftritt, sowohl hinsichtlich der Intensität als auch der Periodizität (= zeitliches Auftreten). 
Die Cephalgie -Charakteristika sind nicht nur von Patient zu Patient verschieden, sondern können sich auch im Verlauf der Erkrankung beim selben Patienten ändern, so daß dann jeweils die aktuelle Behand lung angepaßt werden muß. Hinzu kommt, daß die verschiedensten Behandlungsmaßnahmen sehr unterschiedlich wirken können. Was bei einem Patienten wirksam ist, muß dem anderen noch lange nicht helfen, auch wenn scheinbar Diagnose und Symptomatik (= Krankheitszeichen) übereinstimmen. Letztlich gilt es also, für jeden Cephalgie -Patienten eine optimale individuelle Behand lung zu erarbeiten, was sehr zeitaufwendig sein kann.

Medikamentöse Cephalgie -Behand lung: Die Behand lung des primären (= nicht auf eine sonstige Krankheit zurückzuführenden) Kopfschmerzes mit Medikamenten ist und bleibt angesichts mangelnder kausaler (= ursächlicher) Therapiemöglichkeiten eine Notlösung, weshalb im Hinblick auf die Nutzen-Risiko-Relation die Arzneimittelverordnung ständig überprüft und der aktuellen Leidenssituation des Patienten angepaßt werden muß. 
Genaue Kenntnisse über Nebenwirkungen und Kontraindikationen (= Gegenanzeigen) sind für eine optimale Behand lung unabdingbare Voraussetzungen. Grundsätzlich gilt, daß Schmerzm ittel möglichst nicht auf Dauer verabreicht werden sollen. Die Gefahr einer Gewöhnung oder gar Abhängigkeit wird durch Verordnung von Kombinationspräparaten noch gefördert. Besonders gefürchtete Beimischungen sind Barbiturate, Kodein und Ergota min.

Akuttherapie bei Cephalgie
Für die Behand lung primärer (= nicht auf eine sonstige Krankheit zurückzuführende) Kop fschmerz en haben sich folgende (= Schmerzmittel) bewährt: Acetylsalicylsäure (z.B. ASS-ratiopharm®, Aspirin®), Paracetamol (z.B. ben-u-ron®) und sog. nichtsteroidale Antirheumatika wie z.B. Ibuprofen (z.B. Brufen®, Dolgit®). Besonders magenschonend und auch entzündungshemmend sind die sog. COX-2 Inhibitoren, z.B. Parecoxib (Dynastat®) oder Etoricoxib (Arcoxia®), allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden zu sein, zumindest bei längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib und Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon andere Mittel dieser Stoffgruppe zuvor.
Zusätzlich kann die Gabe eines zentralen Muskelrelaxans (= ein Mittel zur Muskelentspannung), z.B. Baclofen (z.B. Lioresal®) hilfreich sein. Der akute Kop fschmerz vom Spannun gstyp spricht auch auf Ergotamingabe an. Hinsichtlich der Verordnungshäufigkeit bestehen aber die gleichen Bedenken wie bei der Migränetherapie. Bei unzureichender Wirkung von Acetylsalicylsäure oder Paracetamol kann auch Metamizol (Baralgin®, Novalgin®) versucht werden. Die i.v. Applikation (= in eine Blutader verabreicht) (langsam) führt zu einem schnellen Wirkungseintritt. In seltenen Fällen kann allerdings die gefürchtete Agranulozytose (= Zerstörung bestimmter Blutzellen) auftreten. 
Alternativ kommt aus der Gruppe der zentral wirksamen (= im Rückenmark bzw. Gehirn wirkenden) Schmerzm ittel beim Kop fschmerz vom Spannun gstyp noch Tramadol (Tramal®) in Frage, evtl. in Kombination mit einem peripher (= direkt im Schmerzbereich) wirkenden Schmerzm ittel. Tilidin, selbst in Verbindung mit Naloxon (Valoron N®) hat nach unseren Erfahrungen immer noch ein gewisses Suchtpotential. Eine Entwöhnung bzw. eine Ent zugsbehandlung ist manchmal sehr schwierig.
Opioide oder Opiate (= morphinähnliche Schmerzmittel) sollten eher zurückhaltend verordnet werden.
Oftmals kann mit der therapeutischen Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) in Form von Ner venblockaden (= Nervenbetäubungen) und Infiltrationen dominanter Schmerzareale prompt Schmerzfreiheit erzielt werden. Nicht selten ist zu beobachten, daß auch bei einmaliger Anwendung die Wirkung deutlich über die Wirkdauer des verwendeten örtlichen Betäubungsmittels hinaus anhält.

Behand lung bei einer subakuten oder chronischen Cephalgie:
Zur Behand lung einer subakuten (= eher mäßigen) oder chronischen Cephalgie haben sich verschiedene psychotrope Substanzen (= Mittel, die auf die Psyche einwirken) (z.B. Doxepin, Maprotilin) sehr bewährt. Primär kommen sie dabei wegen ihrer schmerzdistanzierenden Wirkung zur Anwendung. Maprotilin (z.B. Ludiomil®) kommt bei uns am häufigsten zur Anwendung und ist wegen der ausgeprägten dämpfenden Wirkung besonders für unruhige Patienten geeignet. Amitriptylin (z.B. Saroten®) ist stärker stimmungsaufhellend und mäßig dämpfend. Amitriptylinoxid (Equilibrin®) ist eine biochemische Vorstufe des Amitriptylins und gilt als besser verträglich. Doxepin (z.B. Aponal®, Sinquan®) eignet sich zur vegetativen Harmonisierung, wirkt ausgesprochen depressionslösend und dämpfend. Diese Substanz eignet sich auch zur Abschirmung eines Arzneimittelentzuges. Die Dosierung erfolgt generell einschleichend. 
Die genannten tri- und tetrazyklischen Antidepressiva (= Mittel gegen Depressionen, aber auch bei einer Cephalgie hilfreich) können auch im Sinne einer Kop fschmerz vom Spannun gstyp -Prop hylaxe (= Vor beugung) eingesetzt werden. Oftmals behalten wir diese Medikation nach einer erfolgreichen Behand lung für weitere 2-3 Monate bei, allerdings in reduzierter Dosierung (z.B. nur abends). 
In hartnäckigen Fällen hat sich die zusätzliche, niedrig bis mittel dosierte Verabreichung eines Neuroleptikums (= Mittel zur Beeinflussung der Psyche) bewährt. Wir bevorzugen Levomepromazin (Neurocil®) in der Dosierung 3x3-15 Trpf. Levomepromazin wirkt psychomotorisch (= hinsichtlich Psyche und Bewegungsabläufe) stark dämpfend, so daß es in Kombination besonders mit dem ähnlich wirkenden Maprotilin vorsichtig dosiert werden muß.

Die Wirksamkeit von Serotonin-Antagonisten (= Mittel, die dem Gewebshormon Serotonin entgegenwirken) wie Methysergid (Deseril®), Lisurid (Cuvalit®) und Pizotifen Sandomigran®, Mosegor®) ist beim Kop fschmerz vom Spannun gstyp durch Studien bisher nicht belegt. Auch die Wirksamkeit der Beta-Blocker (= blutdrucksenkende Mittel, aber auch nachgewiesen hilfreich bei Migräne) wie z.B. Propanolol (z.B. Dociton®) und Metoprolol (z.B. Beloc®) ist beim Kop fschmerz vom Spannun gstyp wissenschaftlich bisher nicht eindeutig nachgewiesen, sie können dennoch versucht werden. 
Besonders bei Vorliegen einer "migränoiden" Begleitsymptomatik (= z.B. Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit) ist als letzter Therapieversuch auch der Einsatz von Triptane denkbar. 
Zur Behand lung der Okzipitalneuralg ie eignen sich Antikonvulsiva (= Mittel gegen die Fallsucht) so z.B. Carbamazepin (z.B. Tegretal®). Oft besser wirksam ist aus dieser Gruppe Gabapentin (Neurontin®), aber auch erheblich teurer. 
Das Mittel der Wahl bei Hem icrania cont inua (= anhaltende Halbseitenkopfschmerzen) und bei der paroxysmalen Hemik ranie ist Indometacin (z.B. Indometacin-hexal®).

Therapeutische Lokalanästhesie bei Cephalgie:
Die Behand lung mit langwirkenden Lokalanästhetika (= örtliche Betäubungsmittel) Bupivacain, Etidocain) hat sich in der Behand lung des primären (= nicht auf eine sonstige Krankheit zurückzuführender) Kopfschmerzes sowohl bei akuten als auch bei subakuten oder chronischen Schmerzzuständen bei uns bewährt (Leser et Hefermann, Schmerzklinik Bad Mergentheim 1990). Dabei werden (stationär 1 bis 2 mal täglich) alle Ner ven, die an der sensiblen Versorgung des Schmerzbereichs beteiligt sind, an ihrem Austrittspunkt mit 1-2 ml blockiert. Zusätzlich werden, falls betroffen, die Aurikulotemporalis- Region (= Schläfengegend) und korrespondierende Triggerpunkte (= Schmerzreizpunkte) infiltriert. Von besonderer Bedeutung sind die myofaszialen (= von Mus keln und deren Gewebsumhüllung ausgehende) Triggerpunkte. 
Bei hinterkopfbetonten Schmerzbildern, auch mit mehr oder weniger deutlicher Beteiligung der Halswir belsäule, führen wir in gleicher Sitzung tiefe Infiltrationen der angrenzenden Mus kulatur mit insgesamt etwa 4- 6 ml durch. 
Beim halbseitigen Kop fschmerz vom Spannun gstyp ist auch die wiederholte Betäubung des Gangl ion stel latum (= vegetative Schaltstelle im seitlichen Halsbereich) mit einem langwirkenden Lokalanästhetikum hilfreich. Im chronischen Stadium, aber auch beim episodenhaften (= von Zeit zu Zeit auftretenden) Kop fschmerz vom Spannun gstyp, wenn die schmerzfreien Intervalle nicht zu lange anhalten (z.B. nicht mehr als 1 Woche), ist diese Behand lung um so wirkungsvoller, je häufiger sie angewendet wird. Als optimal erwiesen sich zwei Sitzungen pro Tag über einen Zeitraum von ca. 10-20 Tagen, was in der Regel allerdings organisatorisch meist nur stationär möglich ist. Nicht selten kann eine anhaltende deutliche Schmerzlinderung, oft auch Schmerzfreiheit, manchmal sogar schon nach wenigen Sitzungen erreicht werden. Unter einer solchen intensiven therapeutischen Lokalanästhesie kann in der Regel auch ein Schmerzmittelent zug erfolgreich durchgeführt werden, sofern das Abusus- (= Mißbrauch-) oder Abhängigkeitsverhalten tatsächlich auf eine Schmerzbelastung und nicht etwa auf ein psychisches Suchtpotential zurückzuführen ist.

Nichtmedikamentöse Cephalgie-Behand lung:
Wie bei der Mig räne -Behand lung werden die folgenden Methoden vorwiegend ergänzend eingesetzt, teilweise sind sie aber auch unverzichtbare Bestandteile der Gesamttherapie.
Bei der Punkteauswahl zur Akupunktur dominiert das Lenkergefäß, ein Meridian, der hinter dem After beginnt und sich über die Spitze der Dornfortsätze der Wir belsäule, über die Schädelmitte bis zur Oberlippe erstreckt. Empfohlen werden hauptsächlich die Punkte 19, 23 und 25; zusätzlich Punkte des Gallenblasen-Meridians im Kop fbereich, so z.B. 3 und 20 (Kossmann et al. 1986).
Auch die transkutane Nervenstimulation mittels Niederfrequenzgenerator über Klebeelektroden (TENS) hat sich bei Cephalgie bewährt. Mit dieser Methode lassen sich häufig Schmerzm ittel einsparen, oftmals kann auf zusätzliche Schmerzmitteleinnahme sogar verzichtet werden.
Wenn eine Cephalgie mit Störungen im Bereich der Halswir belsäule einhergeht, ist in der Regel die Verordnung von physikalischen Therapiemaßnahmen (Fango, Wärmeapplikationen usw.) sowie Krankengymnastik hilfreich. Besonders zu empfehlen sind Autoelongationsübungen. Manchmal kann auch durch eine manuelle Lymphdrainage im Kop f-/Halsbereich eine deutliche Verbesserung erzielt werden. 
Bewährt hat sich auch die wiederholte oberflächliche Kältebehandlung im Nac ken-/HWS-Bereich, evtl. auch unter Einschluß der angrenzenden Schultermuskulatur. Im Rahmen einer Kurmaßnahme ist bei einer Cephalgie auch eine Hydrotherapie in Form von Wechselbädern und / oder Kneippschen Güssen empfehlenswert. Auch Biofeedback (= Registrierung und Rückmeldung bioelektrischer Signale) kann hilfreich sein.
Auch bei Cephalgie hat sich die Vermittlung von Entspannungstechniken (Progressive Relaxation nach Jacobson, Autogenes Training) sehr bewährt. Bei einer streßinduzierten Cephalgie ist ein Streßbewältigungstraining hilfreich.

2. Sekundäre oder symptomatische Cephalgie:

Dieser Begriff bezeichnet einen Kop fschmerz, der als Symptom (= Krankheitszeichen) auf eine faßbare organische oder psychische Ursache zurückzuführen ist. Die schematische Gliederung der möglichen Ursachen orientiert sich der besseren Übersicht wegen im folgenden am Symptom "Kop fschmerz ".

2.1. Cephalgie als (zunächst) einziges Symptom:
Diese Gruppe umfaßt mögliche Ursachen, bei denen typischerweise ein Kop fschmerz überhaupt oder zunächst als einziges Krankheitszeichen auftritt. 
Differentialdiagnostisch (= zur Abgrenzung gegenüber anderen Erkrankungen) wichtig innerhalb dieser Gruppe: "Psyc hogener" Kop fschmerz
Nach Soyka (1989) gibt es kein spezifisch psyc hogenes (= rein psychisch bedingtes) Kop fschmerzsynd rom. Das "Ad-Hoc-Commitee" definierte den "psyc hogenen" Kop fschmerz als halluzinatorische Sinnestäuschung oder Ausdruck einer Konversionsneurose ohne peripheren Schmerzmechanismus. Die Kritik an dieser Definition setzt bei letztgenanntem Kriterium ein, gibt es doch einen primären Kop fschmerz, bei dem auch kein peripherer Schmerzmechanismus bekannt ist. Insgesamt gesehen dürfte ein rein psyc hogen verursachter Kop fschmerz relativ selten sein, wenngleich wir ihn in der Klinik recht häufig sehen (ca. 3-4% aller Patienten mit einer chronischen Cephalgie). Dies ist jedoch darauf zurückzuführen, daß sich in einer Schmerzklinik naturgemäß Patienten mit einer therapieresistenten Cephalgie häufen.

2.2. Cephalgie als Begleitsymptom (= zusätzlich auftretendes Krankheitszeichen):
Neben einem Kop fschmerz sind in der Regel weitere Symptome für die exakte Diagnose richtungsweisend. Die Kenntnis der möglichen Krankheitsbilder ist allerdings wichtig, da manchmal auch in untypischer Weise ein Kop fschmerz als zunächst einziges Symptom auftreten kann. Außerdem gilt es, andere Begleitsymptome nicht zu übersehen.

2.2.1 Ar teriitis temporalis (= En tzündung der Schläfenschlagader): Ursache ist die Riesenzellenarteriitis (Arteriitis temporalis), die vorwiegend neben der A. temporalis (= Schlagader an der Sch läfe) auch die A. carotis externa (= äußere Halsschlagader) und die A. centralis retinae (= Schlagader im Auge) befallen kann. Der anhaltend bohrende, in seiner Intensität wechselnde Kop fschmerz, hauptsächlich im Sch läfenbereich, tritt meist im Rahmen eines allgemeinen Krankheitsgefühls auf. Häufig bestehen auch Mus kel- und Gelen kschmerzen. 
Bei Befall der Kaumuskulatur tritt die typische Claudicatio mastica toria (= Kaumuskelschwäche) auf. Die Blutsenkung ist regelmäßig stark erhöht. 
Schon der Verdacht auf eine Ar teriitis temporalis zwingt wegen der Gefahr der Erblindung (Befall der A. centralis retinae) zur sofortigen Kortisonbehandlung. Der Nachweis der Krankheit erfolgt histologisch (= durch Gewebeuntersuchungen).

2.2.2 Folgende internistische Krankheiten können, wenn auch relativ selten, mit einer Cephalgie einhergehen: Schilddrüsendysfunktion, Nebenniereninsuffizienz, Hypoglykämie, Hyperparathyreoidismus, Hypophysenadenom, Anämien, Panzytopathien, Leukämien, Angina pectoris, Aorteninsuffizienz.

2.2.3 Exogene Intoxikationen (= durch äußere Ursache entstandene Vergiftungen) (Soyka 1980): 
Eine Vielzahl von Noxen (= schädliche Substanzen) kann eine Cephalgie auslösen. Manche Autoren (z.B. Bing 1948) bezeichnen dieses Schmerzbild als vasomotor ischen (= von den Blutgefäßen ausgehende) Kop fschmerz. Die Schmerzsensationen nehmen meist innerhalb von Stunden zu, der Schmerzcharakter wird oft als dumpf, bohrend und pulsierend angegeben. Häufige Lokalisation: hinter den Augen, an S tirn, Schlä fen und ringförmig um den ganzen Schädel. Die Schmerzdauer hängt von der Dauer der Exposition (= Zeitdauer der Gifteinwirkung) ab.
Häufig liegt auch eine Mitbeteiligung des autonomen (= unwillkürlichen) Nervensystems in Form von Herzsensationen, Hyperhidrosis (= starkes Schwitzen) oder Schwindelgefühl vor. Die Vorgeschichte zeigt häufige Wiederholung des Beschwerdebildes.

Medikamente. Bei dieser Gruppe tritt eine Cephalgie als Begleitsymptom oft schon in therapeutischer Dosierung auf, so daß man dann allenfalls von einer relativen Intoxikation (= Vergiftung) sprechen kann. 
Folgende Wirkstoffe sind besonders zu erwähnen: Tetrazykline, Nitroglyzerin, Nalidixinsäure und Indometazin. Nicht selten klagen Frauen über eine Cephalgie bei gleichzeitiger Kontrazeptiva- Medikation (= Antibabypille). Vitamin A -Überdosierung, oft als Folge einer Selbstbehandlung, ist ebenfalls zu erwähnen. 
Auch Schmerzmittelmißbrauch kann auf Dauer zu einer Cephalgie (Schmerzm ittelkop fschmerz, Analget ikakopfschmerz) führen. Häufig werden sogenannte "rezeptfreie" Schmerzm ittel im Rahmen einer Selbstbehandlung bevorzugt. Verstärkend wirken Tranquilizer (= Mittel zur Beruhigung) oder barbiturathaltige Arzneimittel. 
Die sog. kritische kumulative Wochendosis (= Menge die sich in einer Woche anhäuft), bei deren Überschreiten die Ausbildung eines durch Medikamente hervorgerufenen Kopfschmerzes droht, beträgt für Koffein 340 mg, Barbiturate 210 mg, Paracetamol 1875 mg, Pyrazolonderivate 1025 mg, Codein 60 mg und für ASS (= bekannt als Aspirin) 1750 mg (Diener 1993). Es ist zu bedenken, daß sich hinter der Diagnose "Schmerzm ittelkopfschmerz" auch eine Mig räne, ein Kop fschmerz vom Spannun gstyp oder sogar ein Kombinat ions- Kop fschmerz verbergen kann. 
Der Entzug von Analgetika verursacht häufig den typischen Ent zugskopfschmerz, der etwa zwischen 3 und 10 Tagen anhält. Meist bestehen vegetative Begleitsymptome wie Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit, aber auch innere Unruhe. Auffallend ist, daß der Schmerzm ittelkopfschmerz ungleich häufiger bei Patienten auftritt, bei denen die ursprüngliche Schmerzquelle, wegen der Schmerzm ittel überhaupt eingenommen wurden, ebenfalls ein Kop fschmerz ist. Diese Beobachtung läßt vermuten, daß Kopfschmerzpatienten hinsichtlich der Ausbildung eines Schmerzm ittel-Kopfschmerzes deutlich empfindlicher reagieren als Patienten, die wegen anderer, nicht im Kop f lokalisierter, chronischer Schmerzsynd rome einen Schmerzm ittelabusus betreiben.
Ähnliches gilt auch für den Analgetikaent zugskopfschmerz. Diesen sehen wir hauptsächlich bei Patienten mit einer chronischen Cephalgie. Ergota min-Mißbrauch führt ebenfalls zu einer andauernden Cephalgie, der sich bei Migränikern dem ursprünglichen Schmerzbild aufpfropft, wodurch ein Kombinat ionskopfschmerz entsteht. Die sog. kritische kumulative Wochendosis (= Menge die sich in einer Woche anhäuft) liegt für Ergotamintartrat bei 5 mg und für Dihydroergotamin bei 7 mg (Diener 1994). Der Ent zug von Ergota min verursacht analog zum Schmerzmittelentzug ebenfalls Beschwerden, vor allem aber treten in dieser Phase heftigste Migräneat tacken gehäuft auf.

2.2.4 Post traumatische Cephalgie:  
Der sogenannte post traumatische (= nach einer Verletzung auftretende) Kop fschmerz kann prinzipiell nach jeder Verletzung im Kop f-/Nac kenbereich auftreten. Weder die Art der Ve rletzung noch das Ausmaß der Gewebsdestruktionen korrelieren mit der Intensität und der Dauer dieses Kopfschmerzes. So kann ein vergleichsweise harmloses Schleudertrauma (Beschleunigungsverletzung) ohne objektivierbare krankhafte Veränderung zu einem heftigsten Kop fschmerz führen, während Patienten mit einem ausgedehnten Schädelbasisbruch nach Ausheilung völlig kopfschmerzfrei sein können. Hinsichtlich Intensität, Periodizität (= zeitliches Auftreten) und Lokalisation (= Ort an dem die Schmerzen empfunden werden) gibt es ebenfalls keine Gesetzmäßigkeiten. 
Eine post traumatische Cephalgie kann sowohl als Kop fschmerz vom Spannun gstyp als auch als Mig ränekopfschmerz oder gemischt, im Bereich der St irn und/ oder am Hinterkop f betont, auftreten. Häufiger sehen wir Patienten, die typische Symptome eines Kopfschmerzes vom Spannun gstyp angeben, der aber während einer örtlichen Betäubung der den Schädel versorgenden Ner ven nicht wegbleibt. In diesen Fällen muß angenommen werden, daß die Störung von den Hirnhäuten ausgeht, da das Hirngewebe ja schmerzunempfindlich ist. Besonders ein längerer, verletzungsbedingter Leidensweg kann die Ausbildung einer psychischen Überlagerung (Hypochondrie, Neurotizismen) begünstigen.
Eine erwähnenswerte Besonderheit des post traumatischen Kopfschmerzes ist die dysau tonome Kephalg ie. Einseitige, attackenartige Schmerzsensationen mit vegetativer Beteiligung, teilweise auch Mydriasis (= weite Pupille) und Sehstörungen, kennzeichnen dieses Schmerzbild.

Behand lung bei einer sekundären (= auf eine Grundkrankheit zurückzuführenden) Cephalgie:
Grundsätzlich gilt es, die herausgefundene Schmerzursache ursächlich zu behandeln bzw. zugrundeliegende Noxen (= schädliche Stoffe) wegzulassen. Intermittierend (= zeitweilig), bis z.B. eine kausale (= gegen die Ursache gerichtete) Behand lung wirksam wird, können Schmerzm ittel verabreicht werden. 
Kann die ursächliche Krankheit nicht oder nicht mehr erfolgreich therapiert werden (z.B. fortgeschrittener Hirntumor), können Behandlungsmaßnahmen wie beim primären Nicht- Mig räne- oder Clus terkopfschmerz versucht werden. 
Die Behand lung bei der Ar teriitis temporalis (= En tzündung der Schläfenschlagader) besteht in sofortiger Verabreichung von Kortikosteroiden. Als Einstiegsdosis werden 100mg Prednisolon täglich empfohlen, jeweils nach 5 Tagen wird dann um 10 mg reduziert. Der therapeutische Fortschritt kann an der Blutsenkung ersehen werden. 
Wenn ein Schmerzm ittelmißbrauch tatsächlich auf ein chronifiziertes Schmerzsynd rom und nicht etwa auf ein eigendynamisches Suchtpotential zurückzuführen ist, besteht die Behand lung des daraus resultierenden Analget ikakopfschmerzes in sofortigem Absetzen des Schmerzmittels und nicht etwa in ausschleichender Dosisreduzierung. Da mit dieser Maßnahme ja die Schmerzquelle, wegen der die Schmerzm ittel überhaupt eingenommen wurden, nicht ausgeschaltet wird, muß die Behand lung derselben mit anderen Mitteln fortgesetzt werden, denn es macht ja wenig Sinn, in dieser Situation wieder auf (andere) Schmerzm ittel zurückzugreifen. Als alternative Behand lung eignet sich in besonderem Maße die wiederholte Verabreichung eines langwirkenden örtlichen Betäubungsmittels (z.B. Bupivacain) in Form der therapeutischen Lokalanästhesie. Parallel zum Ent zug verordnen wir zur Abschirmung möglicherweise auftretender vegetativer Entzugserscheinungen Trimipramin (Stangyl®), initial i.v.. 
Nicht selten besteht gleichzeitig auch ein Benzodiazepin-Mißbrauch. Eine diesbezügliche Entzugssymptomatik kann mit Carbamazepin oder Valproinsäure behandelt werden (Apelt et al. 1992). 
Die Ent zugsbehandlung bei Schmerzm ittelabusus erfordert intensive ärztliche Interventionen, was in der Regel nur im Rahmen einer stationären Behand lung durchführbar ist (Schmerzklinik).

Der "psyc hogene" (= psychisch verursachte) Kop fschmerz sollte stationär psychosomatisch orientiert behandelt werden. Da die betroffenen Patienten fast regelmäßig auf einer körperlichen Ursache ihrer Schmerzen "bestehen", ist es nicht sinnvoll, sofort in die Psychotherapie einzusteigen, man riskiert damit nur, daß der Patient die Behand lung abbricht. Indem wir mit einer täglichen therapeutischen Lokalanästhesie im Kopfbereich beginnen, geben wir dem Patienten das Gefühl, daß auch wir an die körperliche Entstehung seiner Schmerzen glauben. Gleichzeitig aber bestehen wir darauf, daß der Patient an Einzelentspannungsübungen wie z.B. autogenem Training teilnimmt, was meist auch eingesehen und toleriert wird. Der Psychotherapeut, der auch das autogene Training durchführt, erhält so die Gelegenheit, die Patienten kennenzulernen und Vertrauen zu bilden, um auf dieser Basis allmählich in psychologische / psychotherapeutische Interventionen einsteigen zu können.
Hilfreich ist auch eine 3-4 tägige psychovegetative Entspannung durch eine sogenannte "Schlafkur". Zur wiederholten Schlafinduktion verwenden wir 1-2 mg Flunitrazepam (Rohypnol ®), zusätzlich geben wir 1-2 mal täglich 40 mg Prothipendyl (Dominal forte ® ). Eine weitere Interventionsmöglichkeit bietet die Verabreichung psychotroper schmerzdistanzierender Substanzen (= Mittel zur Behan dlung der Psyche, aber auch bei einer Cephalgie hilfreich).

3. Kombinat ionskopfschmerz:

In der Klinik sehen wir den Kombinat ionskopfschmerz immer häufiger, wobei eindeutig die Kombination eines primären (= als eigenständiges Krankheitsbild auftretenden) (hauptsächlich Mig räne) mit einem sekundären (= als Folge einer Erkrankung oder "Vergiftung" auftretenden) (hauptsächlich Schmerzm ittelkopfschmerz) Kop fschmerz dominiert. Bei Beteiligung eines Schmerzm ittelkopfschmerzes kann oftmals die Ursprungskomponente erst nach einer Ent zugsbehandlung diagnostiziert werden, weil erst dann die ursprüngliche spezifische Symptomatik wieder in den Vordergrund rückt. Ein Kombinat ionskopfschmerz tritt fast immer als andauernde Cephalgie auf.

          Die Kombinationen

1. Migräne und Kop fschmerz vom Spannun gstyp, wobei die einzelnen Komponenten entweder gemeinsam oder zeitlich voneinander getrennt auftreten können. Da die Einzelsymptome fließend ineinander übergehen können, lassen sich nicht in jedem Falle die Einzelkomponenten trennen. Häufig kommen die Patienten mit der Hilfsdiagnose "migränoide Kephalg ie" (= migräneartige Cephalgie).

2. Migräne und Schmerzm ittel-/Ergota minkopfschmerz. Bei dieser Kombination dominiert als zweite Komponente aufgrund eines Schmerzm ittel- oder Ergota minabusus (= mißbräuchliche Anwendung von Ergota min) ein vasomotor ischer (= von Blutgefäßen ausgehender) Schmerztyp, also dumpf und pulsierend. Ein unflankierter Ent zug des Ergotamins (= in dem als alleinige Maßnahme das Ergota min weggelassen wird) führt häufig zu statusartigen (= anhaltenden) Migränean fällen.

3. Spannun gs- und Schmerzm ittelkopfschmerz. Anamnestisch trat der ursprüngliche Kop fschmerz vom Spannun gstyp früher sehr häufig, oft täglich auf und zwang so zu häufiger Schmerzmitteleinnahme, wodurch sich schleichend zusätzlich ein Schmerzm ittelkopfschmerz ausbildete. Aktuell geben die Patienten meist Dauerkopfschmerzen mit wechselnder Intensität an.

4. Andere Kombinationen sind möglich, jedoch seltener, so z.B. ver tebragener (= von der Halswir belsäule ausgehender) Kopfschmerz und Schmerzmittelkopfschmerz.

Behand lung des Kombinationskopfschmerzes:

1. Zur Behand lung der Kombination von Mig räne und Kop fschmerz vom Spannun gstyp gilt als Mittel der Wahl die parallele Medikation mit einem Beta-Blocker (= eigentlich ein Blutdruckmittel, wirkt aber auch gegen Migräne) und einem Antidepressivum (= Mittel gegen Depression, u.a. aber auch bei Cephalgie hilfreich). Wir bevorzugen Propanolol (z.B. Dociton ®), 160-240 mg/d und Maprotilin (z.B. Ludiomil ®), bis 150 mg/d. Für die akute und subakute Behand lung hat sich die therapeutische Lokalanästhesie (= Behan dlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) im Kopfbereich bewährt. Je nach aktueller Schmerzsituation können auch Schmerzm ittel verabreicht werden.

2. Bei allen Kombinationen, die mit einem Schmerzm ittel- oder Ergota minabusus (= mißbräuchliche Anwendung von Schmerzmittel bzw. Ergota min) einhergehen, wie die Kombinationen Mig räne und Schmerzm ittel- oder Ergota minkopfschmerz, steht zunächst die Ent zugsbehandlung im Vordergrund. Wegen des gefürchteten Entzugskopfschmerzes sollte die Behand lung stationär in einer Schmerzklinik erfolgen. 
Nach unserer Erfahrung läßt sich ein Ent zug besonders erfolgreich mit Trimipramin (Stangyl ®) (= ein Mittel primär zur Behan dlung der Psyche, wirkt aber auch bei einer Cephalgie lindernd) bewerkstelligen. Der sonst ca. 3-10 Tage anhaltende Ent zugskopfschmerz spricht in der Regel zuverlässig auf die wiederholte (1 bis 2 mal tägliche) therapeutische Lokalanästhesie im Kopfbereich an. 
Die Behand lung mit einem örtlichen Betäubungsmittel ist in dieser Situation die optimale Lösung, da es wenig sinnvoll ist, den Ent zugskopfschmerz wieder mit (anderen) Schmerzmitteln behandeln zu wollen. Da die therapeutische Lokalanästhesie auch zur prophylaktischen (= vorbeugenden) Mig ränebehandlung geeignet ist, tritt die ursprüngliche Mig räne nach einem erfolgreichen Ent zug oft nur noch in abgeschwächter Form auf. 
Bei nicht ausreichender Wirkung kann immer noch zusätzlich ein Betablocker (= Blutdruckmittel, das auch bei Migräne hilft) (z.B. Propanolol) oder ein Serotonin-Antagonist (= ein dem Gewebshormon Serotonin entgegenwirkendes Mittel) verabreicht werden.

3. Die Behand lung der Kombination Spannun gs- und Schmerzm ittelkopfschmerz erfolgt analog zu 2. Zunächst beginnt man wieder die Ent zugsbehandlung mit Trimipramin (Stangyl®) unter dem Schutz einer wiederholten therapeutischen Lokalanästhesie (= Behan dlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel). Im Zuge einer stationären Behand lung führen wir diese dann 2x täglich noch ca. 10-14 Tage konsequent weiter. 
Zur Prop hylaxe (= Vor beugung) des Spannungskopfschmerzes ist die Einleitung einer schmerzdistanzierenden psychotropen Medikation (= Mittel zur Behan dlung der Psyche, wirkt aber auch bei Cephalgie) sinnvoll. Dazu tauschen wir dann später Trimipramin (Stangyl®) gegen Maprotilin (z.B. Ludiomil®) oder Doxepin (z.B. Aponal®) aus.

4. Vom Prinzip her gelten die beschriebenen Therapiemaßnahmen auch für andere Kombinationen. Ist eine Komponente ein Schmerzm ittelkopfschmerz, so erfolgt immer zunächst der Ent zug, danach wird das ursprüngliche Kop fschmerzsyndrom behandelt. In der Praxis ist es allerdings oft nicht einfach, einen Kombinat ionskopfschmerz zu erkennen, besonders wenn eine langjährige chronische Verlaufsform vorliegt. 
Auch wenn wir nicht sicher sind, daß ein Schmerzm ittel- (oder Ergota min-) Kop fschmerz vorliegt, dies aber aufgrund des aktuellen Medikamentenverbrauchs theoretisch möglich erscheint, führen wir die beschriebene Entzugsbehandlung durch, wobei wir die gewohnte, bisherige Schmerzmittelmedikation sofort absetzen. Nicht selten bleibt eine Cephalgie nach dieser Behand lung völlig weg, so daß dann nicht einmal mehr im nachhinein eine differenzierte Diagnose gestellt werden kann.

Therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) im Bereich des Kopfes zur Ent zugsbehandlung:
Blockade aller Ner ven, die an der sensiblen Innervation (= Versorgung) des Schmerzbereichs beteiligt sind (infrage kommen die Ner ven supraorbitales, occipitales majores et minores), mit 1-2 ml z.B. Bupivacain 0,25-0,5% an ihren Austrittspunkten, 1 bis 2 mal täglich. Zusätzlich werden, falls betroffen, die Aurikulotemporalis- Region (= Schlä fenbereich) und korrespondierende Triggerpunkte (= Schmerzreizpunkte) infiltriert. Von besonderer Bedeutung sind die myofaszialen (= Mus keln und deren Gewebsumhüllung betreffende) Triggerpunkte. 
Bei einer hinterkopfbetonten Cephalgie, auch mit mehr oder weniger deutlicher Beteiligung der Halswirbelsäule, unabhängig davon wie die Cephalgie nach den obengenannten Kriterien klassifiziert wurde, führen wir in gleicher Sitzung tiefe Infiltrationen der paravertebralen (= an die Wir belsäule angrenzenden) Mus kulatur mit insgesamt etwa 4- 6 ml durch.

Grundsätzlich sind auch bei den verschiedenen Kombinationskopfschmerzen nichtmedikamentöse Therapieverfahren sinnvoll, so z.B. die transkutane (= über die Haut verabreichte) elektrische Nervenstimulation mittels Klebeelektroden, insbesondere aber auch eine psychologische Schmerztherapie und das Erlernen von Entspannungstechniken sowie ein Schmerzbewältigungstraining.

Haftungshinweis:
Für die gemachten Angaben wird keine Gewähr übernommen; im Einzelfall ist immer ein Arzt zu konsultieren! Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir auch keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Wenn Sie die Datei ausdrucken wollen, so markieren Sie den Text nur bis hierher und drucken dann nur den markierten Teil, ansonsten verbrauchen Sie nur unnötig Papier für das nachstehende Verzeichnis weiterer Schmerzthemen.

Folgende, organ- und bereichsbezogene Schmerzthemen können hier direkt angewählt werden:
- Sie können auch die Suchfunktion auf Ihrem Bildschirm oben links benutzen (Bearbeiten/Suchen), einfach den Suchbegriff eingeben und dann das gefundene Stichwort anklicken -    

Aktualisiert: 04.12.2006 k
A
Abdominaler Schmerz, Chronischer Abdominalschmerz, abdomineller Schmerz, Achillessehnenschmerzen, Afterschmerz, Algurie, Alkoholpolyneuropathie, Ameisenlaufen, Amputation, Analschmerz, Ansatztendinopathie, Ansatztendinosen, Apoplexia, Armamputation, Armplexusausriß (www.armplexusausriss.de), Armschmerz, Arthralgie, Arthritis, Arthropathien, Arthrose (www-1-arthrose.de), Arthrosen, atypische Gesichtsschmerzen (http://www.atypische-gesichtsschmerzen.eu) 
B Bakterielle Arthritis, Bandscheibenerkrankung, Bandscheibenoperationen (www.bandscheibenoperationen.com), Bandscheibenschaden, Bandscheibenschmerz, Bandscheibenvorfälle (www.bandscheibenvorfaelle.com), Bauchschmerz (www.bauch-schmerz.de), Bauchschmerzen (1), Bauchschmerzen (www.bauchschmerzen.org)(2), Bandscheibenschädigung, Bandscheibenveränderungen, Beckenringsyndrom, Beckenschmerz, Beinamputation, Beingeschwüre, Beinschmerz (www.beinschmerz.com), Belastungsschmerz,
Berührungsschmerz, Bewegungsschmerzen, Blasenschmerz, Borrelieninfektion (www.borrelieninfektion.de), Brachialgie (www.brachialgie.de), brennende Füße, brennender Schmerz, Brennschmerzen, Brustbeinschmerz, Brustentfernung, Bursitis, Brustkorbschmerz, Brustschmerz, Brustwirbelsäule, Bursitiden, Bursopathie, BWS-Schmerz
C chronische Gastritis, chronische Kopfschmerzen (www.kopfschmerzen.li), chronischer Kopfschmerz (1) (www.1-kopfschmerz.de) chronischer Kopfschmerz (2) (www.1-kopfschmerz.de/kopfschmerz), chronische Kreuzschmerzen (www.kreuzschmerzen.li), chronische Rückenschmerzen (www.1-rueckenschmerzen.de), chronischer Rückenschmerz (www.1-rueckenschmerz.de), Chronischer Schmerz (www.schmerz-chronischer.de), Clusterattacke, Clusterkopfschmerzen (www.clusterkopfschmerzen.com)   
D Dammschmerz, Darmschmerz
, Dauerkopfschmerzen, Dauerschmerzen, Daumenarthrose, Daumenschmerzen, Dentalgie, Diabetisches Fußsyndrom (www.fussyndrom.de), Discusprotrusion, Diskusprolaps (www.diskusprolaps.com), Diskotomie (www.diskotomie.de), Dorsalgie (www.dorsalgie-schmerztherapie.de), Durchblutungsstörungen, Dysästhesie, Dyspepsie
E Eingeweideschmerzen, Eitrige Arthritis, Ellbogengelenk (www.ellbogengelenk.com), Ellbogenschmerzen, Enddarmschmerz, Engpaß-Syndrom, Enthesopathie, Entzündung, Entzündung im Steißbein, Entzündungsschmerzen, Ermüdungsschmerzen, Erythrothermalgie, chronischer Extremitätenschmerz
F Fasciitis-plantaris, Fasziitis (http://www.fasziitis.de), Fersenschmerzen, Fibromyalgiesyndrom (www.polymyalgia.de/fibromyalgiesyndrom), Fibrositissyndrom, Fingerarthrose, Fingerschmerzen, Fingergelenksschmerzen, Flankenschmerz, Flanken, fortgeleiteter Schmerz, Fußgelenkschmerzen, Fußschmerz (www.fussschmerz.com), Fußschmerzen, Fußsohlenschmerzen, Fußsyndrom
G Ganzkörperschmerzen, Gastritis, Gehirninfarkt, Gelenkinfektion, Gelenkkrankheiten, Gelenksarthrose (www.gedlenksarthrose.com), Gelenksentzündung (www.gelenksentzuendung.de), Gelenkerkrankung, Gelenkgicht, Gelenkserkrankung, Gelenksinfektion, Gelenkrheuma, Gelenkrheumatismus, Gelenkschmerzen in der Hüfte, Gelenkschmerz (www.gelenkschmerz.co.uk), Gelenkschmerzen (1), Gelenkschmerzen (http://www.gelenksschmerzen.net) (2), Gelenksschmerz, Genickschmerz, Genitalschmerz (www.genitalschmerz.de), Geräusche in den Ohren, Gesäßschmerz, Gesichtsneuralgien, Gesichtsschmerz (www.gesichtsschmerz.com), Gliedmaßenschmerzen, Gichtarthritis, Gliederschmerz (http://www.glieder-schmerz.de), Glossodynie, Gonalgie (http://www.gonalgie.de),
H Halbseitenkopfschmerz, Halbseitenschmerz, Halbseitenlähmung (www.halbseitenlähmung.com), Handgelenksschmerz, Handschmerzen, Herpes zoster-Erkrankung, Hemialgie, Hemiplegie (www.hemiplegie.org), Hemicrania, Hinterkopfschmerz, Hirnischämie, Hodenschmerz, Hüftgelenksarthritis, Hüftgelenke, Hüftgelenksentzündung, Hüftschmerz, Hüftgelenksschmerzen, Hüftgelenkschmerzen, Hypästhesie, Hyperalgie, Hyperpathie, HWS-Schmerz
I Idiopathischer Kopfschmerz, Insertionstendinitis, Insertionstendopathie (http://www.insertionstendopathie.de), Ischämie (www.ischämie.com / www.xn--ischmie-8wa.com), Ischämiesyndrom, Ischialgien, Ischias (www.ischias.co.uk), Ischiasbeschwerden, Ischämischer Schmerz, Ischiasschmerzen
K Karzinom, Karzinompatienten, Kephalgie, Kiefergelenksschmerzen, Kieferschmerz, Kniegelenkentzündung, Kiefergelenkerkrankung, Kiefergelenksyndrom, Kieferschmerzen, Kniegelenkserkrankung, Kniegelenksschmerzen, Knieschmerz (www.knieschmerz.org), Knochenentzündung (www.knochen-entzuendung.de), Kniescheibenschmerz, Knieschmerzen, Knochenhautentzündung (www.knochenhaut-entzuendung.de), Knochenkrankheit, Knochenmarkentzündung (www.knochenmarkentzuendung.de), Knochenschmerz,
L Leibschmerz, Leistenschmerz, Lendenschmerz, Lendenwirbelsyndrom, Lippenschmerz, Logen-Syndrom, Lumbalschmerz, Lumbalsyndrom (www.lumbal-syndrom.de), Lumbago, Lumboischialgie (http://www.lumboischialgie.eu), Lymphstauung, LWS-Schmerz 
M
Magenschmerz, Malignompatienten, Magenschmerzen (www.magenschmerzen.org),
Malignomschmerzen, Mammaamputation, chronische Mastalgie, Meniscopathie, Migräne-Erkrankung, Migräneschmerz, Mittelfußschmerzen, Mononeuritis, Mononeuropathien, Muskelentzündungen, Muskel-Muskeln-Muskulatur, Muskelschmerz, Muskelkrampf, Muskelverkrampfung, muskuloskelettaler Schmerz, Myalgie, Myoarthropathie, chronisches myofaciales Schmerzsyndrom, myofasciales Schmerzsyndrom, myofaszialer Schmerz, myofasziales Syndrom, myofasziales Schmerzsyndrom, myofascialer Schmerz, myofasciale Schmerzsyndrome, myofaciale Dysfunktion, Myago, Myositis (www.myositis.at)
N Nackenkopfschmerzen, Nackenschmerz (www.nackenschmerz.net), Nackenschmerzen (http://www.nackenschmerzen.co.uk), Narbenschmerzen, Nasoziliarisneuralgie, Nasenschmerz, Neoplasma, Nerveneinklemmung, Nervenengpasssyndrom (www.nerven-engpass-syndrom.de), Nervenentzündungen, Nervenerkrankung, Nervenkompression, Nervenkompressionssyndrome, Nervenkrankheit, Nervenläsion, Nervenleiden (www.nervenleiden.com), Nervenschmerzen (http://www.nervenschmerzen.org), Nervenschäden, Nervenstörung, Nervenverletzungen (www.nervenverletzungen.com), Nervenwurzelkompression, Neuralgie (www.neuralgie.com), Nervenwurzelsyndrom, Neuritis (www.neuritis.net), Neuropathien, Neuropathie, Neuropathie (www.neuropathie.org), Neuropathischer Schmerz, Nierenschmerz, Nozizeptorschmerzen
O Oberbauchschmerz, Oberschenkelschmerz, Ohrschmerz (www.ohr-schmerz.de), Ohrenschmerzen, Organschmerz, Orofazialer Schmerz, oromandibuläre Dysfunktion, Ostealgie (www.ostealgie.org), Osteitis, Osteoporose (www.osteoporose-1.de), Ostitis, Otodynie,
P Parästhesie, Penisschmerz, Periarthrits humeroskapularis, Periarthropathie (http://www.periarthropathie.eu), Perinealer Schmerz, Periostitis, Phlebitis (www.phlebitis.at), plantare Fasciitis, Polyarthritis (www.poly-arthritis.com), Polyarthralgien, Polymyalgia, Polyneuritis (www.polyneuritis.net), Polyneuropathie (www.polyneuropathie.com), Polyneuropathien, Polyradikulitis, Postthrombotisches Syndrom, Postzosterische Neuropathie, primärer Gesichtschmerz, primärer Kopfschmerz, Projektionsschmerz, Proktalgie, Protrusion, Pseudoradikuläres Syndrom, Psoriasisarthropathie,
Q Querschnittsyndrom, Querschnittverletzung,  
R Rachenschmerzen, Radikuläres Syndrom, Radikulitis, Radikulopathie, Radikulalgie, Rastlose Beine (http://www.rastlose-beine.de), Referred pain,
Rectumamputation, Restless-leg-Syndrom (http://www.restless-leg-syndrom.eu), Reizkolon (www.reizkolon.com), Rheumaschmerz (www.rheumaschmerz.com), Rippenschmerz, Rückenschmerz (www.xn--rckenschmerz-dlb.com)(1), Rückenschmerz (www.xn--rckenschmerz-dlb.com/rueckenschmerz)(2), Rückenschmerz (3), Rücken-Schmerz-Behandlung, Rückenschmerzen (www.rueckenschmerzen.li)(1), Rückenschmerzen (www.dauerschmerzen.de/rueckenschmerzen)(2), ruheloses Bein, Rundrücken (www.xn--rundrcken-u9a.de), Ruheschmerz
S Sausen in den Ohren, Schambeinschmerz, Schläfenkopfschmerz, Schienbeinschmerzen, schiefer Hals (www.schiefer-hals.de), Schläfenschmerzen, Scheidenschmerzen, Schleimbeutelentzündungen, Schleimbeutelerkrankung, Schleudertrauma (www.schleudertrauma.li), Schmerz (www.1-schmerz.de) (1), Schmerz (2), Schmerz-chronischer, Schmerz-neuropathischer, Schmerz und Depressionen (www.schmerz-depressionen.de), Schmerz im Abdomen, Schmerz nach Amputation, Schmerz im Bauch, Schmerz der Beine, Schmerz in der Bauchhöhle, Schmerz im Becken, Schmerz im Bein, Schmerz in den Beinen, Schmerz bei Berührung, Schmerz bei Berührungen, Schmerz bei Bewegung, Schmerz bei Bewegungen, Schmerz in der Blase, Schmerz in der Brust, Schmerz der Eingeweide, Schmerz in den Extremitäten, Schmerz in den Fersen, Schmerz der Füße, Schmerz in der Flanke
(Flanken), Schmerz im Fuß, Schmerz am Gaumen, Schmerz im Gelenk, Schmerz im Genick, Schmerz der Glieder, Schmerz in den Gliedern, Schmerz in der Harnblase, Schmerz in der Hüfte, Schmerz in den Hüften, Schmerz der HWS (HWS-Bereich, HWS-Region), Schmerz bei Karzinom, Schmerz im Kiefer, Schmerz im Kiefergelenk, Schmerz im Knie, Schmerz im Kniegelenk, Schmerz im Knochen, Schmerz im Kopf, Schmerz im Kreuz, Schmerz im Kreuzbein, Schmerz in der Leiste, Schmerz im Rücken, Schmerz in der Schläfe, Schmerz in der Schulter, Schmerzanfall, Schmerzattacke, Schmerz im Brustbein, Schmerz im Brustkorb, Schmerz im Darm, Schmerz im Gaumen, Schmerz im Gesicht, Schmerz in der Hand (www.hand-schmerz.de), Schmerz im Hoden, Schmerz im Hüftgelenk, Schmerz im Leib, Schmerz der LWS (LWS-Bereich, LWS-Region), Schmerz im Magen, Schmerz im Nacken (www.nacken-schmerz.de), Schmerz der Nase, Schmerz im Ohr, Schmerz im Oberbauch, Schmerz im Oberschenkel, Schmerz im Rücken, Schmerz im Schultergelenk, Schmerz im Steiß, Schmerz im Steißbein, Schmerz im Thorax, Schmerz im Unterarm, Schmerz im Unterkiefer, Schmerz im Unterleib, Schmerz im Schienbein, Schmerz im Unterbauch, Schmerz bei Tumor, Schmerz der Venen, Schmerz in der Wade, Schmerz in der Wange, Schmerz-viszeraler, Schmerzambulanz (http://www.schmerzambulanz.biz), Schmerzerkrankung, Schmerzforum (www.schmerzforum.net), Schmerzkliniken, Schmerzkrankheit, Schmerzproblem, Schmerzstörung, Schmerzsyndrome, Schulterarthrose (www.schulterarthrose.com), Schulter-Arm-Schmerz, Schultererkrankungen (www.schultererkrankungen.de), Schultergelenksarthrose (http://www.schultergelenksarthrose.com), Schultergelenkschmerzen, Schulterschmerzen, Sehnenerkrankungen, Sehnenleiden, Sehnenscheidenentzündung, Sehnenschmerzen, sekundärer Gesichtsschmerz, sekundärer Kopfschmerz, Somatischer Schmerz, Spermaticus-Neuralgie, Spondylosis deformans, Spontanschmerz, Sprunggelenkschmerzen, Steißbein, Steißbeinschmerz, Stirnkopfschmerz, Stirnschmerzen, Störung der Durchblutung, Stumpfschmerzen, subakromiales Syndrom, Supinator-Syndrom, Symphysenschmerz, symptomatischer Gesichsschmerz, symptomatischer Kopfschmerz,
T
Talalgie, Tendinopathie, Tendinitiden, Tendinosen, Tendomyopathien, Tendosynovialitis, Thoraxschmerz, Torticollis (www.torticollis.at), Trigeminus, Trigeminusschmerz, Tumorleiden, Tumorpatienten, Tumorschmerzen, Tunnelsyndrom,
U Überlastungssyndrom, Übertragungsschmerz, Unterbauchschmerz, Unterkieferschmerzen, Unterleibsschmerz, Unterleibschmerzen, Unterkiefer-Schmerz
V Vaskulärer Kopfschmerz, Vasomotorischer Kopfschmerz, Venenschmerz (www.venen-schmerz.de), Venenentzündung (www.venenentzuendung.org), venöse Durchblutungsstörungen, Verschlußkrankheiten, vertebragener Schmerz, Vertebralsyndrome, Virale Arthritis, Viszeraler Schmerz, Visceraler Schmerz
Vorfußschmerzen, Vulvodynie,
W Wadenschmerz, Wangenschmerzen, Weichteilrheuma, Weichteilrheuma, chronischer Weichteilschmerz, Wirbelsäulenerkrankung (www.wirbelsaeulenerkrankung.com), Wirbelsäulenschmerz, Wirbelsäulensyndrome, Wirbelsäulenverkrümmung, WS-Schmerz, Wurzelentzündungen, Wurzelkompressionssyndrom, Wurzelneuritis, Wurzelreizsyndrome, Wurzelsyndrome,
Z Zahnschmerz, Zeckenstich (www.zeckenstich.com), Zeckeninfektionen, zentraler Schmerz, Zeckenkrankheiten (http://www.zeckenkrankheiten.net), Zervikogener Schmerz, Zervikozephales Syndrom, Zoster-Infektion, Zosterschmerzen, Zungenschmerz, Zystalgie, Zystitis (www.zystitis.net), Zungenschmerz 

Hier gelangen Sie zu einem kompetenten Schmerzforum: link: www.schmerzforum.net

Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:
www.norderney-insel-hotel.de/norderney-hotel
www.norderney-insel-hotel.de
Schmerzklinik: www.schmerzklinik-1.de, www.schmerzklinik.biz

----------------------

http://www.stirnkopfschmerz.de http://www.stirnkopfschmerz.de/cephalgie www.stirnkopfschmerz.de/cephalgie/cephalgie http://www.stirnkopfschmerz.de/spannungs-kopfschmerzen http://www.stirnkopfschmerz.de/kopf-schmerz